Best practice: Lesezeichen und Bola Loca

Leselocke

Ausgangspunkt war die Seminarveranstaltung bei Herrn Kumpf, der zwei Gruppen (je 6 Personen) den Auftrag gab, ein Startup für ein Produkt zu entwickeln. Der Dozent händigte jeder Gruppe 50 Euro aus und legte die Rahmenbedingungen (Businessplanung/Smarte-Ziele/Produktionsprotokoll/Markterkundung/Werbung) fest. Innerhalb von 8 Doppelstunden musste ein begründetes marktreifes Produkt erstellt werden, das eine begründete Marktchance hat. Nach dem Start up wurden in einer Reflexionsphase die theoretischen Bezüge von der Gruppe selbst erarbeitet. Diese waren  durch den praktischen Erstkontakt schnell gefunden und für jeden einsichtig. Zuerst die Praxis, dann die Theorie.

Lesezeichen aus ausgedienten Kundenkarten.


Durch die Flexibilität des Kunststoffclips passt die Leselocke an jedes Buch und an jedes Heft. Die vier Satinbänder können stufenlos an verschiedene Formate angepasst werden. Die Enden sind formschön mit Kunststoffperlen veredelt.
Dieses Produkt ist zum Großteil aus Recyclingstoffen hergestellt.


Erfahrungsbericht der Fachlehreranwärter/innen

Unsere Aufgabe war es, ein Produkt zu finden, welches mit einem vertretbaren Aufwand in einer größeren Menge zu realisieren ist. Zudem soll der Artikel nachhaltig, absetzbar sein und das vorgegebene Budget von 50€ nicht übersteigen.

Die Produktfindung
Nach einem Brainstorming wurden diverse Ideen diskutiert. Letzten Endes haben wir uns für das Lesezeichen entschieden, da dies mit wenigen Arbeitsschritten und geringen Kosten herzustellen war und zudem einen hohen Nutzen hatte.

Die Realisierung des Produkts
Nach einer kurzen Internetrecherche zu den Materialeigenschaften der Bänder, kam uns die Idee, den Faktor Nachhaltigkeit ins Spiel zu bringen, indem wir das Lesezeichen aus gebrauchten Kredit- und Kundenkarten herstellen. Anschließend bestand die Aufgabe darin die Arbeitsschritte sinnvoll zu planen.
Hierbei ist zu erwähnen, dass die Produktion ein dynamischer Prozess war. So flossen neue Ideen, wie z.B. das Anbringen der Perlen und die Art und Weise, wie die Bänder in die Karte eingefädelt wurden, direkt in den Herstellungsprozess ein. Somit wurde das Produkt, die Leselocke, stetig optimiert.

Vermarktung des fertiggestellten Produkts
Ein Name musste gefunden werden. Auch hier haben wir uns nach einem Brainstorming demokratisch auf einen Namen geeinigt: „Die Leselocke“.

Des Weiteren haben wir uns, nach einer Befragung, auf einen wettbewerbsfähigen Preis geeinigt und uns Gedanken zu Werbung – via Plakat und im Internet – und einem Verkaufstermin gemacht.

Neue Produkte „Leselocke“ & „Bola Loca“

Der Ausbildungskurs IB brachte im Rahmen der Seminarveranstaltungen im Ausbildunsgbereich Wirtschaftslehre / Informations- und Kommunikationstechnik zwei Produkte als Start up, auf den Markt. Im Vordergrund standen die Schritte: Einkauf-Produktion und Verkauf von neu entwickelten Produkten. Das Thema „Produkte kommen auf den Markt“ ist ein bewährtes Themengebiet, das ökonomische, technische sowie haushälterische Aspekte im Unterricht anspricht.

Die Selbstlernmaterialien stehen hier zur Verfügung:  bola loca – AB Anleitung

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Parallel zur „Leselocke“ wurden Filzmagnete entwickelt, die unter dem Namen „Bola Loca“ erhältlich sind. Die „verrückten Kugeln“ können auch per Email beim Lernwerk-H16 bestellt werden.

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Erfahrungsbericht der Fachlehreranwärter/innen

Projektziel
Die Herstellung eines optisch ansprechenden, magnetischen Befestigungshelfers für Tafeln. Startgeld: 50 Euro.

Projektplanung
Wir begannen mit einer Internetrecherche zu bereits existierenden Produkten mit dieser Funktion. Anhand der Ergebnisse legten wir die Attribute für unser Produkt, wie z.B. Material, Form, Farben, Größe, Haftstärke und Produktname fest.

Die Internetrecherche nutzen wir als Grundlage für die Kalkulation, die folgende Punkte berücksichtigt: Materialkosten, Preisfindung, Gewinn. Das Budget war vorgegeben und auf 50€ begrenzt.

Im Anschluss befassten wir uns mit der Marketing- und Vertriebstrategie.

Produktion
Anhand der Internetrecherche zum Thema  Produktionstechnik (Trockenfilzen vs. Nassfilzen) entschieden wir uns für das Nassfilzen und legten fest, welche Materialien wir in welchen Mengen benötigen (Filz, Magnetstärke und Hilfsmittel).

Bei der  Prototypenerstellung begegneten uns einige Herausforderungen, wie z.B. die Filztechnik selbst, Filzmenge pro bola loca, Probleme mit der Form und der Haftung.

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Arbeiten im Team
Die Teamarbeit stellte anfangs einige Herausforderungen an uns (Aufgabenverteilung, Rollenverteilung, Verantwortlichkeiten und Zeitmanagement), die wir aber nach ersten Anlaufschwierigkeiten anhand der Erfahrungen, die wir sammelten, bewältigen konnten.

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