Kanu-Ausbildung

Kanu-Ausbildung

Unsere Kanuausbildung begann Ende April, schon ein winziger Blick durchs Fenster reichte aus, um sich im Klaren über die draußen herrschenden Temperaturen zu werden. Der April weiß nicht was er will?! Der Mai ebenfalls nicht. Unsere vier Freitage die wir hier vor Ort erlebten (Epplesee,Rheinstrandbad), brachten Sonne, Wind und viel Regen mit sich. Trotz des mäßig gutem Wetter, ließen wir uns als Team  nicht unterkriegen. Jeden Freitag (vier Mal in Folge) trafen wir uns, um gemeinsam mit Frau Langensteiner, Herr Rädle, Maik und Michael alles rund um das Thema „Kanuausbildung“ zu lernen. Dabei ging es nicht nur um das Fahren an sich und das erlernen verschiedener Fahr-Techniken, auch die Sicherheit im Wasser war ein wichtiger Punkt der Ausbildung. Ein Highlight, war jedes Mal das überqueren unseres kleinen „Wildwassergeländes“ (Rhein mündet hier in einen Nebenarm, dadurch entsteht eine Strömung) per Seilfähre. Jede Woche musste sich aufs Neue ein Team mit den Temperaturen des Gewässers vertraut machen.

 Montbozon-Frankreich

Am 24. Mai machten wir uns gemeinsam auf die Reise, um den letzten Teil unserer Kanuausbildung auf wildem Gewässer (wie viele von uns dachten) in Frankreich, Montbozon anzutreten. Vor Ort trafen wir einen riesigen Campingplatz, sowie Frau Langensteiner und Herr Rädle an. Nach und nach füllte sich der Campingplatz mit uns. Manche schliefen im Freien, andere brachten ihr komplettes zu Hause mit. Echtes „Luxus- Camping“ eben. 

 Dass doch etwas ruhigere Wasser und das nun endlich schöne Wetter, (immerhin hatten wir jetzt schon Ende Mai) brachte beim Kanu fahren, sehr viel Freude mit sich. Beim Befahren der unterschiedlichen Währe, war es uns dank der sonnigen Temperaturen und des niedrigen Wasserstandes ganz egal, ob man kenterte oder nicht.  

Abgesehen von den gemeinsamen Spaßigen Stunden die wir auf dem Wasser erlebten, stand unsere Modulprüfung noch bevor. Die Prüfung bestand aus einem praktischen Teil: Aufzeigen verschiedener Fahrtechniken, Durchführung einer Unterrichtseinheit und einem theoretischen Teil, der die Planung einer Unterrichtseinheit beinhaltete.

Nach einer täglichen praktischen Unterrichtseinheit, stand abends noch das Kochen, Abwaschen, und Reinigen auf dem Plan. Nach dem gemeinsamen Abendessen erfolgte der theoretische Teil der Ausbildung.

 Die gemeinsame Kanuausbildung, schweißte nicht nur die Kanu-Buddys (Partner) zusammen. Sondern, stärkte auch den Zusammenhalt im kompletten Team. Wir hatten die Möglichkeit uns in den unterschiedlichsten Situationen besser kennen zu lernen, voneinander zu lernen und uns vor allem gegenseitig zu unterstützen.

 Vielen Dank, für die schöne Zeit, die unvergesslichen Momente, die Erfahrungen, und das neu erlernte Wissen. 

 Text und Bilder: Anne

 

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